Trauerndes Elternteil, funktionierender Chef: Die stille Zerreißprobe selbstständiger Eltern


Angestellte Eltern haben im Todesfall eines nahen Angehörigen zumindest theoretisch Anspruch auf bezahlte Freistellung, eine Vertretung im Job und ein Umfeld, das mit gewissen Regelungen vertraut ist. Selbstständige und Unternehmerinnen und Unternehmer mit Kindern stehen dagegen häufig ganz allein vor der Aufgabe, gleichzeitig ein trauerndes, Halt gebendes Elternteil zu sein und ihr Unternehmen am Laufen zu halten, oft ohne Vertretung, ohne Betriebsrat, ohne automatischen Anspruch auf Auszeit.

 

Ein ausführlicher neuer Artikel von Krisencoach Jens Schmidt widmet sich genau dieser wenig besprochenen Doppelbelastung. Er behandelt, wie Kinder unterschiedlichen Alters Verlust erleben und verarbeiten, wie Eltern ihre eigene Trauer altersgerecht zeigen können, ohne ihre Kinder zu überfordern, und mit welchen konkreten organisatorischen Schritten sich Selbstständige in dieser Ausnahmesituation zumindest teilweise entlasten können.

 

Für Jens Schmidt ist dieses Thema mehr als ein fachliches Anliegen. Als Vater von drei Söhnen musste er nach dem plötzlichen Tod seines ältesten Sohnes Tim im Januar 2023 selbst erfahren, wie es sich anfühlt, für die verbliebenen Kinder da sein zu müssen und gleichzeitig ein Unternehmen weiterzuführen, ganz ohne Vorbereitung auf eine solche Situation. Aus dieser sehr persönlichen Erfahrung heraus entstand der TRAUERKURS, sein mehrmonatiges Onlineprogramm für trauernde Unternehmerinnen und Unternehmer.

 

 

Wer selbst gerade zwischen der Sorge um die eigenen Kinder und der Verantwortung für ein Unternehmen steht, findet im vollständigen Artikel sowohl kindgerechte Formulierungshilfen als auch praktische Entlastungsstrategien für den unternehmerischen Alltag.