Kleingärtnerverein An der Wolfskuhle


Verein der Kleingärtner und Gartenheimer An der Wolfskuhle e.V.

Die Wolfskuhlensiedlung in Bremen-Kattenturm (Foto: April 2018)
Die Wolfskuhlensiedlung in Bremen-Kattenturm (Foto: April 2018)

Der Verein der Kleingärtner und Gartenheimer wehrt sich gegen die nicht menschengerechte Form des Neubaus der A281. Die Kleingärtner befürchten, dass mit dem Monsterknoten vor Huckelriede und der Querspange und mit einem ebenerdigen Bauabschnitt 5 die Wohnsiedlung Wolfskuhle und das Kleingartengebiet erheblich geschädigt werden. Deshalb hat Verein von Anfang an aktiv in der Vereinigung der Bürgerinitiativen mitgearbeitet.

 

Der Verein der Kleingärtner und Gartenheimer An der Wolfskuhle e.V. besteht seit dem 1.Oktober 1950 und hat auf seinem Gebiet 177 Kleingärten und 162 bebaute Grundstücke.

 

Die Wohnsiedlung Wolfskuhle ist Ende der 50-er bzw. Anfang der 60-er Jahre aus dem Kleingartengebiet hervorgegangen. Deshalb sind - was in Bremen einmalig ist - sowohl Kleingärtner als auch Siedler Mitglied des Vereins. Seit 2004 bietet das mit viel Eigenarbeit errichtete Vereinsheim an der Wasserlöse einen Treffpunkt, in dem auch zahlreiche Veranstaltungen stattfinden.

 

In die Gärten und Häuser ist und wird viel Liebe investiert. Es handelt sich hier um ein Naherholungsgebiet, in dessen Gärten auch Bürger mit Migrationshintergrund ihre Erholung finden. Etliche Großfamilien fühlen sich hier sehr wohl. Die von den Politikern oft geforderte Integration  ausländischer Mitbürger findet gerade hier in unseren Gärten statt. Auch etliche Mitbürger aus den Hochhäusern in Kattenturm finden hier Erholung. Für Spaziergänger, Radfahrer und Freizeitsportler ist die Wolfskuhle ein kleines Paradies. Sie ist die "Grüne Lunge" Obervielands.

 

Vor dem Hintergrund, dass der Wolfskuhlenpark für rund 950.000 Euro saniert worden ist, kann der Verein dieses in seinen Augen unsinnige Vorhaben nur bekämpfen. Er braucht das Gebiet als Erholungsgebiet des Wolfskuhlenpark mit seinen angrenzenden Gärten als Rückzugsort und Erholungsgebiet.


Bürgerinitiative "Rettet die Wolfskuhlensiedlung"

Bürgerinitiative "Rettet die Wolfskuhle!" (Foto: April 2018)
Bürgerinitiative "Rettet die Wolfskuhle!" (Foto: April 2018)

 

Die Wolfskuhlensiedlung ist ein kleines, geschlossenes Wohnquartier westlich der Kattenturmer Heerstraße, direkt hinter dem Bremer Flughafen.

 

Zur Zeit leben hier ca. 450 Menschen, viele von ihnen bereits in 2. oder 3. Generation. Der Anteil von Kindern und Jugendlichen beträgt nahezu 25 %, Tendenz steigend. Das soziale Gefüge ist somit gut auf die Zukunft ausgerichtet.

 

Die Wolfskuhlensiedlung bietet den hier lebenden Menschen ein Zusammenleben in über Jahrzehnten gewachsenen Strukturen mit einem guten nachbarschaftlichen und sozialen Klima. Neu zugezogene Familien werden schnell einbezogen. Die Siedlung ist damit ein wichtiger Baustein für die soziale Struktur in Obervieland.

 

Die ersten Häuser entstanden in den 50-er Jahren und wurden zumeist in Eigenarbeit gebaut. Ein Großteil der damaligen Siedler musste zuvor an anderer Stelle weichen, einige wurden enteignet (Seehausen, Werder, Kattenturm).

 

Seit 2006 wird die Wolfskuhlensiedlung durch die Straßenplanungen in Bremen massiv bedroht: durch den Bauabschnitt 2.2 der Autobahn A281, der nördlich der Siedlung verlaufen soll und insbesondere durch die Bundesstraße 6 neu von der A281 zur A1 nach Brinkum.

 

Anfang März 2007 wurde deshalb die Initiative „Rettet die Wolfskuhle!“ gegründet. Zum aktiven Kreis gehören 20 Personen. Wir treffen uns regelmäßig. Dabei wird über die aktuelle Situation informiert, werden nächste Schritte und auch Aktionen angedacht und vorbereitet.

 


Quelle: Webseite www.a281-menschengerecht.de, Fotos: Jens Schmidt